Bruststraffung

Straffe Brüste sind der Traum jeder Frau. Einerseits sind sie Ausdruck von Jugendlichkeit, andererseits zeugen sie von Vitalität. Doch viele Frauen haben vor allem im Alter mit erschlafften Brüsten zu kämpfen. Eine Bruststraffung kann dabei helfen, den Frauen die natürliche Form ihrer Brüste wiederzugeben. Hängen die Brüste, fühlen sich die meisten, zumeist älteren Frauen, sehr unwohl. Das Gefühl, nicht weiblich genug zu sein, geht meistens mit erschlafften Brüsten einher. Manche Frauen kommen damit klar und leben mit der Tatsache, dass ihre Brüste „hängen“. Andere Frauen wiederum entscheiden sich für eine Bruststraffung, die von Medizinern Mastopexie genannt wird.

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Auch junge Frauen von „Hängebusen“ betroffen

Doch zunächst einmal: Erschlaffte Brüste treten nicht nur bei Frauen im Alter auf. Auch junge Frauen mit einer grossen Oberweite haben mit dem Problem des schlaffen Busens zu kämpfen. Gründe für die frühzeitige Erschlaffung können genetischer Natur sein. So kann beispielsweise ein schwaches Bindegewebe von der Mutter auf die Tochter vererbt werden und dafür sorgen, dass die Brüste bei der Frau schon im jungen Alter hängen. Zudem gibt es zahlreiche Fälle, in denen sich auch junge Frauen für eine Bruststraffung entscheiden. Zum Verständnis: Von hängenden Brüsten sprechen Ärzte dann, wenn sich die Brustwarzen auf der Höhe der Brustumschlagfalte oder auch darunter befinden. In zahlreichen Fällen ist auch der Warzenvorhof bei den Frauen vergrössert.

Was bei einer Bruststraffung passiert

Mediziner nehmen die Straffung der Brüste in einem operativen Verfahren vor. Dabei werden die Brüste von ihnen umgeformt und wieder in ihre ursprüngliche Lage zurückversetzt. Darüber hinaus entfernen die Ärzte bei einer Bruststraffung die überschüssige Haut. Dabei werden verschiedene Verfahren angewendet. Je nach Beschaffenheit der Brust gibt es Straffungen um die Brustwarze sowie Straffungen mit Hilfe des sogenannten I-Schnitts oder T-Schnitt.

Bruststraffung: Wenn die Brust ihre Form wiedererhält

Verschiedene Schnitttechniken bei Bruststraffung

Beim I-Schnitt handelt es sich um eine vertikale Mastopexie und wird von Medizinern entweder zur Bruststraffung oder auch Verkleinerung angewendet. Allerdings wird diese Technik bei grossen Brüsten in der Regel nicht angewendet.

Bei der T-Schnitt-Technik dagegen erfolgt ein horizontaler Hautschnitt an der Brust in beide Richtungen. Der Schnitt hat die Form eines umgedrehten T und erlaubt den Operateuren so, die ursprüngliche Form der Brust wiederherzustellen. Beide Schnitttechniken erlauben den Ärzten umfangreiche Korrekturen im Rahmen der Bruststraffung. Allerdings ist es individuell von Frau zu Frau unterschiedlich, welche Schnitttechnik bei einer Bruststraffung angewandt wird.

Weitere Technik bei Bruststraffung

Neben den beschriebenen Hauptschnitttechniken, die bei einer Bruststraffung angewandt werden, gibt es den sogenannten „Inneren BH“ als weitere Technik, die sich bei Operationen bewährt hat. In diesem Fall wird das überschüssige Gewebe nicht komplett entfernt. Vielmehr wird die Brust damit gestützt, um sie einerseits so in die ursprüngliche Form zu bringen, andererseits um sie auch mit dem Gewebe zu halten. Das Gewebe oder die Haut wird bei der „Inneren BH-Technik“ wie ein Gürtel um den unteren Teil der Brust gelegt und fest vernäht. Somit wird die Brust straff und kommt in dem „Inneren BH“ zum liegen.

Dieses Verfahren hat zwei entscheidende Vorteile:

  • Die Brust lässt sich nicht nur straffen, sondern kann von den Operateuren auch modelliert werden.
  • Das Gewicht der Brust lastet nicht mehr auf der Haut. Durch den „Inneren BH“ wird sie gestützt.


OrbiShape-Verfahren

Die Medizin entwickelt sich wissenschaftlich stets weiter. So wird in einigen Fällen bei der Bruststraffung auch das aus Israel stammende OrbiShape-Verfahren eingesetzt. Hierbei werden hauchdünne Implantate in die Brüste der Frauen eingesetzt, die mit Seidenbändern innerhalb befestigt werden. Durch die dünnen Implantate werden die Brüste der Frauen angehoben. Vor allem für Frauen mit einer grossen Oberweite ist das Verfahren geeignet.

Was im Vorfeld der Operation passiert

Im Vorfeld einer jeden Operation zur Bruststraffung steht das Beratungsgespräch, das der operierende Arzt mit den Frauen führt. In diesem sollte der Arzt auch auf die eventuellen Risiken eingehen sowie darauf, dass es nach dem chirurgischen Eingriff zu Einschränkungen für die Frau kommen kann. Das Beratungsgespräch dient indes nicht nur der Aufklärung, sondern auch dazu, ein Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patientin aufzubauen. Neben dem Beratungsgespräch erfolgt eine Voruntersuchung der Brust. Anhand des Befunds wird gemeinsam mit der Patientin über die Technik der Bruststraffung gesprochen.

Der Verlauf des Eingriffs in der Schweiz

Normalerweise dauert der Eingriff zwei bis vier Stunden, wobei die Patientinnen unter Vollnarkose gesetzt werden. Die Dauer der Operation und die jeweilige Operationstechnik hängen auch von der Anatomie der Frau und der jeweiligen Beschaffenheit der Brüste ab. Im Anschluss an die Operation raten die meisten Mediziner den Patientinnen dazu, bis zu zwei Nächte zur Beobachtung in der Klinik zu verbringen.

Was nach der Bruststraffung-OP passiert

Nach der Operation der Bruststraffung kann es zu Schwellungen und Schmerzen an den Brüsten kommen. In der Regel verschreiben die Ärzte dagegen Schmerzmittel. Darüber hinaus werden die Operationsfäden nach 14 Tagen nach der Operation gezogen, wenn keine weiteren Komplikationen auftreten. Zudem sollten sich die betroffenen Frauen darauf einstellen, ihren Beruf für mehrere Wochen nicht ausüben zu können. Auch in privater Hinsicht, sollten sie es eher ruhig angehen lassen. Auch auf sportliche Aktivitäten sollten die Frauen für rund sechs bis acht Wochen verzichten. Zudem verordnen die Mediziner den Frauen in den ersten Wochen nach der Operation einen „Stütz-BH“, der in den ersten sechs Wochen nach der OP rund um die Uhr getragen werden muss.

Häufig gestellte Fragen zur Bruststraffung